Diese Seite drucken

Hormonyoga

Hormonyoga ist für Frauen vor, während und nach der Menopause. In den Wechseljahren zeigt der Name was Programm ist - nämlich der Wechsel und Wandel. Hormonyoga zielt darauf ab, bekannten Wechseljahrbeschwerden wie z.B. Hitzewallungen, Schlafstörungen oder Depressionen gezielt entgegenzuwirken. Da Hormonyoga gleichermaßen auf Körper, Atem, Gedanken und Gefühle anspricht, erweisen sich spezielle Hormonyoga-Übungen besonders wirkungsvoll für Frauen in der Lebensmitte. Hormonyoga unterstützt den Körper, sich besser an die neue hormonelle Situation anzupassen und so der Frau ein wohliges Gefühl in ihrer Haut zu geben.

Hormonyoga oder auch Change Yoga genannt besteht aus mehreren Säulen:

1. Säule des Hormonyoga:

Körperhaltung ( Asana ) und Bandha Hinter dieser Säule steht die speziell entwickelte Hormonyoga - Übungsreihe. Das Übungsprogramm wirkt nicht nur auf die Gelenke und Muskeln, sondern auch auf die regulativen Systeme des Körpers: das Nerven-, Hormon- und Immunsystem. Die speziellen Hormonyoga - Übungen erhalten die Elastizität der Wirbelsäule, bauen muskuläre Verspannungen ab und harmonisieren. Die Bauch- und Rückenmuskulatur wird gestärkt, wodurch ebenfalls die Darmtätigkeit und das Immunsystem gestärkt werden. Atemübungen versorgen den Organismus mit ausreichend Sauerstoff und wirken positiv auf den Geist. Die Konzentration nimmt zu und sie können leichter klar, ausgerichtet und flexibel sein. Daraus resultiert Lebensfreude und Gelassenheit die sich im Alltag bemerkbar machen wird!

2. Säule des Hormonyoga:

Drei Säulen Atem (Pranayama) Atemübungen bzw. ein gleichmäßiger, tiefer, langer und ruhiger Atmen ist eine wirkungsvolle Methode Stress zu reduzieren. Die Art wie wir atmen beeinflusst mehr oder weniger das gesamte vegetative Nervensystem. Das wiederum beeinflusst eine Vielzahl von Körperfunktionen wie z.B. den Blutdruck, das Immunsystem, Verdauungsprozesse oder die mentale Leistungsfähigkeit. Außerdem unterstützt ein bewusster tiefer Atem die Selbstheilungskräfte des Körpers.

3. Säule des Hormonyoga:

Entspannung und Meditation (Geist) Die heutige Gesellschaft ist stark bestimmt von Aktivität, Leistung, Forderung, Intellekt und Verstand. Folglich kommt sehr oft die linke Gehirnhälfte zum Zug. In der dritten Säule des Hormonyoga geht es darum einen Ausgleich beider Gehirnhälften zu schaffen, indem dem die rechte, nämlich die weibliche Gehirnhälfte, stärker beansprucht bzw. zu neuem Leben erweckt wird. Die geschieht durch Entspannung und Meditation. Folge dessen ist neben dem erhöhten körperlichen Wohlbefinden auch eine positive Stimmung. In der Ruhe der Entspannung und Meditation können tiefere Einsichten über uns selbst und das Leben gewonnen werden. Wir lernen Belastendes zu erkennen und loszulassen.