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Yoga für Schwangere

Die Schwangerschaft ist für Frauen eine der wertvollsten Zeiten und ein guter Zeitpunkt, etwas für sich zu tun! Schwangeren-Yoga wird von Fachleuten zunehmend als außerordentlich sanfte Trainingsmethode für werdende Mütter geschätzt. Von seinen Atem-, Aufwärm-, Entspannungs- und Meditationsübungen können Schwangere - egal ob Yoga-Neulinge, Untrainierte oder erfahrene Yogini - in jeder Phase der Schwangerschaft profitieren. Der Körper ist bereits im Besitz des Wissens und der Kraft, ein Kind auf die Welt zu bringen. Yoga in der Schwangerschaft ermöglicht, dieses natürliche Potenzial freizusetzen.

Es geht um das Erlernen der richtigen und effektiven Atmung, darum, das Bindegewebe zu entschlacken und stabilisieren sowie die stützende Muskulatur aufzubauen. Der Körper kann so trotz veränderter Statik ins Gleichgewicht gebracht werden. Neben Asanas speziell für die Stabilität des Beckenbodens gibt es Übungen die Verspannungen lösen, Stress und Müdigkeit abbauen und helfen den Alltag mit mehr Ruhe und Gelassenheit zu bewältigen.

Yoga für Schwangere zeigt den Weg zu einem ganz Yoga für Schwangere neuen Körpergefühl, einer guten Haltung und einer effektiven Atmung. Es schafft außerdem Energiedepots für die Geburt und die erste Zeit mit dem Baby - Wohltuendes, das auch später den "ganz normalen" Alltag erleichtert! Die Yogilounge bietet Yogakurse für Schwangere an, die genau auf die Bedürfnisse der schwangeren Frau abgestimmt sind.

Anne unterrichtet die Kurse für Schwangere mit viel Herz und Verstand seit vielen Jahren. Sie ist selbst Mutter von 2 Kindern und hat während beiden Schwangerschaften Yoga bis zur Geburt praktiziert.

Die Schwangerschaft kann in 3 verschiedene Stadien von je 3 Monaten unterteilt werden. Ein vierter Abschnitt kommt nach der Geburt hinzu. Die Bedürfnisse der Frau sind in jedem Abschnitt der Schwangerschaft unterschiedlich, so dass das Yogaprogramm sinnvoll und effektiv auf die Bedürfnisse eingeht.

Yoga für Schwangere (0.-16. Woche)

In den ersten Wochen der Schwangerschaft nimmt die Gewöhnung an die hormonellen Veränderungen einen großen Teil des Lebens ein. In dieser Phase entsteht das Nervensystem des Babys. Es ist wichtig, dass der Leistungsanspruch heruntergefahren wird um den Veränderungen gerecht zu werden. Übungen im Sitzen, Knien oder im Liegen mit langsamen Bewegungen sind zu empfehlen. Sie schonen einerseits Kräfte, andererseits bieten diese Positionen die ideale Basis die Wirkung der tiefen Atmung zu entdecken. Eine tiefe Atmung lässt die Frau beispielsweise bei Müdigkeit entspannen und Kraft tanken und hilft den Veränderungen positiv entgegen zu blicken Wenn Sie in diesem entspannten Zustand immer bewusster atmen, haben sie ein kraftvolles Werkzeug, um in dieser manchmal schwierigen Zeit alle Ängste zu überwinden.

Yoga für Schwangere (16.-34. Woche)

Sobald die Plazenta voll ausgebildet ist, kommt der Hormonhaushalt meist wieder ins Gleichgewicht. Die Konzentration sollte sich in diesen Wochen auf Kraft und Vitalität richten. Die Wirbelsäule sollte immer wieder aufgerichtet werden. Dies, verbunden mit einer kraftvollen und tiefen Atmung schafft Raum für zwei „zum Atmen“. Yoga gibt Kraft und Beweglichkeit, vergrößert die Lungenkapazität und hilft ihnen, die Balance zwischen Aktivität und Ruhe zu finden. Kraft und Vitalität kann gut durch stehende Übungen zur Kräftigung der Mitte aufgebaut werden. Sie nehmen den Druck vom unteren Rücken.

Yoga für Schwangere (34.-40. Woche)

Die letzten Wochen sind geprägt von dem Bedürfnis, sich auf die Geburt zu konzentrieren. Nun zielt Yoga darauf ab, körperlich und geistlich auf die Wehen vorbereitet zu sein. Energievolle Bewegung im Wechseln mit abgestützten Dehnungen und längerem Atem- und Entspannungsphasen sind dafür wichtig. Auch in diesem Stadium der Schwangerschaft ist es ratsam und wichtig auch den Beckenboden weiter zu trainieren. Das hilft offen und ohne Angst zu sein. Mittlerweile sollte ihr Baby gut auf die tiefe Atmung und die kreisenden Hüftbewegungen anspringen und sich langsam in die optimale Geburtslage hinzudrehen.

Yoga nach der Geburt (bis 16 Wochen danach)

Ihre Bauchmuskeln, die gegen Ende der Schwangerschaft stark gedehnt und womöglich für die Geburt durchtrennt wurden, müssen heilen. Deswegen dürfen direkt nach der Geburt keine aktiven Bauchmuskelübungen gemacht werden. Tiefes Atmen in abgestützten Positionen ist hingegen der beste Weg, die unteren Rücken- und Bauchmuskeln leicht zu stärken und für den Wiederaufbau zu stärken. Eine Abfolge sanfter Positionen hilft ihnen auch, verlorenen Schlaf nachzuholen und sich auf das Leben mit ihrem Baby einzustellen. Die ersten 16 Wochen nach der Geburt stehen also ganz im Fokus der Kräftigung, die von der Atmung her aufgebaut wird und so die tiefsten Muskelschichten aufbaut.